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Druckersprache


Fachbegriffe aus dem Drucker Handwerk ganz einfach erklärt

Adobe Acrobat

Eine Gruppe von Programmen zum Erstellen, Verwalten, Kommentieren und Verteilen von PDF-Dateien. Für die optimale Aufbereitung von Druckdaten lassen sich Daten unter anderem mit sogenannten Preflight-Korrekturen prüfen und korrigieren.

Beschnitt

Zugabe einer Fläche, die über das Endformat hinausragt. Das Anlegen von Beschnitt gleicht minimale Produktionstoleranzen beim Beschneiden aus und vermeidet so Blitzer. Beschnitt legen Sie an, indem Sie Grafiken oder farbige Flächen ca. 3 mm auf jeder Seite über das Endformat hinausragen lassen.

Color Management

Das Color-Management dient der Abstimmung von Farben von Ein- und Ausgabegeräten, um eine möglich große Farbtreue zu erzielen.

Druckweiterverarbeitung

Druckweiterverarbeitung bezeichnet den letzten Fertigungsschritt für gedruckte Druckbögen. Es werden Endprodukte wie Briefbogen, Broschüren, Bücher oder Flyer usw. hergestellt.

Falzen

Maschinell hergestellte Knickkante bei Papier, Pappe und Karton die mit Hilfe eines Werkzeugs oder Maschine erzeugt wird.

Gemeine

Die Bezeichnung steht für alle Kleinbuchstaben.

Grammatur

Flächengewicht in der Papier- und Druckbranche.  Gramm pro Quadratmeter, (g/m²).

Kalibrieren

Effektives Farbmanagement macht es möglich, digitale Bilder farbecht weiter zu verarbeiten. Eine entsprechende Software ermöglicht eine Farbanpassung zwischen verschiedenen Ein- und Ausgabegeräten sowie zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller.

Lithografie

Vorbereitung der Druckvorlage und Druckform zur Vervielfältigung.

Moiré

Bezeichnet ein scheinbares grobes Raster, das aufgrund der Überlagerung von regelmäßigen, feineren Rastern entsteht. Das sich ergebende Muster, kann einen fehlerhaften Effekt hervorrufen.

Pagina

Die Pagina gibt die Nummer einer Seite an und bringt so die Seiten eines Buchs in die richtige Reihenfolge.

Preflight

Im Druckwesen die softwareseitige Interpretation und Prüfung von Satz- und Bilddaten oder PDFs nach vordefinierten Regeln.

Reprografie

Reprografie ist ein Sammelbegriff für alle Verfahren der lichttechnischen Reproduktion von Vorlagen. Dies umfasst das Scannen, Kopieren, Plotten und das Ausdrucken. Einen Teilbereich stellt die Reprofotografie dar.

Anschnitt

Ist die Linie, an der ein Druckbogen aufs Endformat beschnitten wird. Ragen bedruckte Bereiche (Farbflächen, Fotos, Grafiken usw.) an die Papier-Kante einer fertigen Drucksache, spricht man von randabfallenden oder im Anschnitt liegenden Elementen.

Blitzer

Sind kleine, unbedruckte Stellen, die im Druck bei aneinandergrenzenden Farbflächen entstehen, wenn die Farben ungenau eingepasst sind. Zur Vermeidung von Blitzern arbeitet man mit Überfüllungen.

Digitaldruck

Ein Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt vom Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine Druckform benutzt wird.

Duplex

Druck eines Fotos oder Bildes in zwei Farben. Auch Bedrucken der Vorder- und Rückseite.

Gestrichene Papiere

Wird auch mit Kunst- oder Bilderdruckpapier bezeichnet, bei dem die Oberfläche beidseitig mit einem Bindemittelauftrag veredelt wurde.

Imprimatur

Freigabe einer Druckunterlage zum Druck durch den Auftraggeber.

Kapiälchen

Großbuchstaben in der Höhe der Kleinbuchstaben ohne Über- und Unterlängen.

Lorem ipsum

Sinnfreier Blindtext in Pseudo-Latein. Blindtext ohne Sinn als Platzhalter im Layout.

Offsetdruck

Indirektes Flachdruckverfahren, bei dem der Druck von einer Metallplatte über einen Gummizylinder auf das Papier erfolgt.

Passermarke

Markierungen zur Kontrolle der Passgenauigkeit beim exakten Übereinanderdrucken mehrerer Farben im Mehrfarbendruck

Proof

Proof ist eine Darstellung des Druckbilds auf einem Trägermaterial, wird von den Druckvorlagen erstellt um zu sehen wie das spätere Druckergebnis voraussichtlich aussieht.

Satzspiegel

Bezeichnet die Fläche einer Buchseite, auf der sich der Text befindet.

Überdrucken

Bezeichnet die Überlappung von Farbflächen. Verhindert beim Übereinanderdruck mehrerer Farben, dass weiße Blitzer erscheinen.

Auflösung

Anzahl an Bildelementen (Dots/Pixel) in einer Fläche.

Bundzuwachs

Werden viele Druckbögen übereinander gelegt, zu einer Broschüre gefaltet und miteinander verbunden, ragen die mittleren Seiten im geschlossenen Zustand über den Umschlag hinaus. Es entsteht ein unschöner Treppeneffekt – der Bundzuwachs. Nach dem Binden und Schneiden auf das Endformat, sind die inneren Seiten kürzer als die Äußeren.

Druckvorstufe

Alle Arbeitsgänge vor dem Druck.

Durchscheinen

Durch zu hohe Transparenz des Bedruckstoffes wird das Druckbild auf der Rückseite sichtbar.

Geviert

Eine typografische Maßeinheit aus der Zeit des Bleisatzes mit beweglichen Lettern, die auch im modernen Satz am Rechner noch verwendet wird.

Laufrichtung

Laufrichtung der Papierfasern in einer Richtung.

Marginale

Randspalten außerhalb des Satzspiegels, zur Unterbringung von Bildunterschriften oder Randbemerkungen.

Opazität

Undurchsichtigkeit von Papieren.

PDF

Das Portable Document Format (PDF) ist ein plattformunabhängiges Format für Dokumente. Ein PDF lässt sich unabhängig vom verwendeten Betriebssystem originalgetreu wiedergeben.

Raster

Bezeichnet ein Verfahren in der Drucktechnik, um Halbtöne darzustellen.

Schneidemarken

Feine Linien für das passgenaue Zuschneiden.

Überfüllen

Auch Trapping: Durch Passerdifferenzen oder Papierverzug können beim Übereinanderdrucken von Farbflächen unbedruckte Flächen hervorscheinen. Liegen Farbflächen mit verschiedenen Farbanteilen übereinander, können an den Rändern Falschfarben oder Blitzer entstehen.

Transparenzen

Er bezeichnet Grafikdateien in denen transparente Bild- oder Textelemente in mehreren Ebenen übereinander angeordnet sind.

Versalien

Fachausdruck für den Großbuchstabe.

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